Mit meiner Arbeit richte ich mich an Erwachsene mit psychischem Leidensdruck, die ihr Erleben besser verstehen und nachhaltig verändern möchten, um ihre psychische Beweglichkeit und ihr allgemeines Wohlbefinden zu erhöhen.
Ich biete Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HeilprG) an.
Daher erfolgt die Abrechnung privat.
Leistungen
Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch die nötigen Kompetenzen zur Bewältigung seiner Herausforderungen besitzt. Ich arbeite über ein klares Verständnis davon, wie psychisches Erleben entsteht und aufrechterhalten wird. Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die Annahme, dass Symptome keine Defekte sind, sondern verständliche Reaktionen eines Menschen auf innere und äußere Bedingungen.
Ich arbeite klar, direkt, empathisch und mit einem Blick auf zugrunde liegende Muster und Zusammenhänge. Falls Sie vor allem schnelle Ratschläge oder eine rein symptomorientierte Entlastung suchen, bin ich vermutlich nicht der passende Ansprechpartner. Gemeinsam geht es darum zu erleben und zu verstehen, unter welchen Bedingungen bestimmte Muster entstanden sind, wofür sie einmal nützlich waren – und allmählich in die Lage zu kommen, freier mit diesen Mustern umzugehen – statt von ihnen bestimmt zu werden. In meiner Arbeit nutze ich leichte Trancezustände vergleichbar mit meditativen Zuständen.
Ich begleite Sie bei psychischem Leidensdruck, z. B. bei Angst, depressiven Phasen, Zwängen, inneren Blockaden, Beziehungsthemen oder belastenden Lebenssituationen.
Lesen Sie gerne meinen FAQ „Häufige Fragen zur Psychotherapie";, wo ich häufig gestellte Fragen beantworte.
Wenn Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind, können wir ein Kennenlerntelefonat buchen. Dabei geht es um Passung und ein erstes Kennenlernen.
Angebot & Leistungen
Meine Grundannahmen
Seelische Beschwerden verstehe ich nicht primär als ‚Defekte‘, sondern als Schutz- und Anpassungsstrategien. Oft waren diese zur gegebenen Zeit klug und sinnvoll. Bleiben solche Strategien über den ursprünglichen Kontext hinaus bestehen, können sie im Erleben und Verhalten dysfunktional werden.
Eine zentrale Funktion von Psychotherapie kann es sein, wieder in Kontakt mit eigenen unbewussten oder ‚automatischen‘ Mustern zu kommen, sie zu verstehen und daraus innere Schritte abzuleiten, die mehr dem entsprechen, was man wirklich möchte.
Der Therapeut kann dem Klienten dabei helfen, klarer zu sehen, indem er ihm zeitweise eine zusätzliche Perspektive anbietet und in einen ehrlichen, empathischen Austausch mit ihm geht.
Innere Stimmigkeit kann als ein wichtiger Maßstab für psychische Gesundheit betrachtet werden. Authentische Gefühle, die sich innerlich stimmig anfühlen, können deshalb wichtige Wegweiser zurück zu mehr Lebensqualität und psychischem Wohlbefinden sein.
Psychotherapie hat dann weniger mit ‚Reparatur‘ zu tun, sondern vielmehr mit einer bewussten inneren Neuausrichtung.
Psychotherapie kann dann auch heißen: bereit zu sein, Dinge anders zu sehen.
Eine Metapher
Unsere Psyche lässt sich wie ein Computersystem begreifen:
Unsere Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmuster sind wie Anwendungen, die wir irgendwann installiert haben, weil sie uns geholfen haben zu überleben, uns zu schützen oder uns anzupassen. Das richtige “Programm” im richtigen Moment kann sehr hilfreich sein, Programme können jedoch mit der Zeit ihre Zweckmäßigkeit verlieren. Dann kann es sinnvoll sein, sie bewusst zu beenden.
Werden ‚alte‘ Programme nie geschlossen, etwa weil der innere Zustand, in dem sie einmal nützlich waren, nicht verlassen wird, lassen sie sich mit Prozessen im Task-Manager vergleichen. Sie verbrauchen, ohne dass wir das merken, Aufmerksamkeit, Energie und geistige Kapazität. Bildlich gesprochen: Sie verbrauchen unseren Arbeitsspeicher.
Wenn zu viel unseres ‚Arbeitsspeichers‘ durch alte, nicht mehr passende Programme belegt ist,
bleibt wenig Raum für das Erleben des Hier und Jetzt
Man fühlt sich, als sei man nicht richtig da
Die Wahrnehmung kann enger werden, angespannter und defensiv
Entschließen wir uns zu einem inneren Prozess, dann können wir unnötig gewordene Programme schließen und ihnen die Bedeutung geben, die sie verdienen.
Ansätze
Hypnosystemik
Hypnosystemik ist ein von Gunter Schmidt begründeter Grenzbereich zwischen Hypnose und Systemik. Eine Grundannahme der Hypnosystemik ist, dass unser Erleben stark davon beeinflusst wird, welche innere Haltung wir gegenüber uns selbst, anderen oder bestimmten Themen einnehmen. Gefühle entstehen dabei nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der Beziehung, die wir innerlich zu einem Thema, einer Person oder einem Erleben einnehmen. Ändern wir unsere innere Haltung, so ändert sich unsere Perspektive und in Folge auch unsere Wahrnehmung und unser Verhalten auf natürliche Weise.
Cybernetic Trance Work
„Cybernetic Trance Work“ wurde von Oliver Ruppel entwickelt und kombiniert Elemente von NLP, Gestalttherapie und Hypnosystemik. Über Progressive Muskelentspannung kann ein meditativer Zustand eingeleitet werden, in dem innere Haltungen bewusster wahrgenommen, erlebt und in einem nächsten Schritt verändert werden können. Der Zustand ist vergleichbar mit einem Wachtraum.
Humanistische Psychologie
In meiner Arbeit orientiere ich mich am natürlichen Wunsch des Menschen nach Stimmigkeit, Wahrhaftigkeit und persönlicher Entwicklung. Je mehr wir uns als stimmig und authentisch erleben, desto eher entsteht auch ein Gefühl von innerer Übereinstimmung und Wohlbefinden. Für meine Arbeit bedeutet das, dass ich mich vor allem als Begleiter verstehe, der Klienten dabei unterstützt, ihre eigenen Ziele klarer wahrzunehmen und zu verfolgen.